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Passly

Datenschutzerklärung

Stand: 31. Oktober 2026

Diese Erklärung beschreibt, wie Passly Personendaten bearbeitet: auf der Website getpassly.ch, im Dashboard der Betriebe und rund um die digitalen Stempelkarten (zusammen die «Dienste»). Massgebend sind das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) und die Datenschutzverordnung (DSV), soweit im Einzelfall anwendbar auch die DSGVO.

Teil A

Für Karteninhaber

A1. Welche Daten wir von dir erheben

Wenn du eine Stempelkarte anlegst, speichern wir:

Wir erheben von dir keine E-Mail-Adresse, keine Telefonnummer, keine Adresse und keine Zahlungsdaten. Es gibt kein Tracking, keine Werbung und keine Analyse-Cookies.

A2. Wer für deine Daten verantwortlich ist

Verantwortlich ist der Betrieb, bei dem du die Karte nutzt, nicht Passly. Passly bearbeitet deine Daten ausschliesslich im Auftrag dieses Betriebs (als sogenannter Auftragsbearbeiter). Praktisch heisst das:

A3. Wofür wir die Daten verwenden

Für die Auswertungen zählen wir zum Beispiel, wie viele Karteninhaber ein zweites Mal kommen, in welchem Abstand sie wiederkommen und wie viele länger wegbleiben als sonst. Dafür werten wir deine Besuche bei diesem Betrieb aus und ordnen dich rechnerisch einer Gruppe zu, etwa «kommt regelmässig» oder «schon länger nicht mehr da». Der Betrieb sieht davon nur Summen und Anteile, nicht, wie du eingeordnet wurdest. Die Einordnung speichern wir nicht, sie wird bei jeder Auswertung neu berechnet, und Daten anderer Betriebe fliessen nicht ein.

Wir verkaufen deine Daten nicht und geben sie nicht zu Werbezwecken an Dritte weiter. Ausser an den Betrieb gehen sie nur an unsere technischen Dienstleister (siehe Ziffer 8 in Teil B) und an Behörden, soweit wir gesetzlich dazu verpflichtet sind.

A4. Mitteilungen auf deiner Karte

Liegt deine Karte im Wallet, erhältst du automatische Aktualisierungen (etwa einen neuen Stempel) und gelegentlich Angebots-Mitteilungen des Betriebs. Für den Inhalt dieser Angebote ist allein der Betrieb verantwortlich.

Solche Mitteilungen kann der Betrieb auch automatisch auslösen lassen. Wir werten dafür in seinem Auftrag einmal täglich deine Besuche bei diesem Betrieb aus (Tag und Uhrzeit deiner Stempel und Einlösungen) sowie dein Geburtsdatum und prüfen, ob einer dieser Anlässe zutrifft:

Die Uhrzeit einer solchen Mitteilung leiten wir aus deinen bisherigen Besuchen ab, meist kurz bevor du sonst vorbeikommst; ohne genug Besuche gilt die übliche Zeit des Betriebs, Geburtstagsgrüsse kommen am Morgen. Die Mitteilung kann deinen Vornamen enthalten. Kommst du vorbei, bevor sie rausgeht, entfällt sie. Ausgewertet wird nur, was du bei diesem Betrieb gemacht hast; Daten anderer Betriebe fliessen nicht ein. Die daraus berechneten Werte (etwa dein üblicher Abstand zwischen zwei Besuchen) speichern wir nicht, sie werden jeden Tag neu berechnet.

Damit daraus keine Nachrichtenflut wird, gelten feste Grenzen, die der Betrieb nicht ändern kann: höchstens eine automatische Mitteilung pro Tag und zwei pro Monat und Betrieb, mindestens sieben Tage dazwischen, ein Mindestabstand je Anlass, eine Nachtruhe und keine Mitteilungen während der Betriebsferien.

Der Betrieb kann dir auch einzeln eine kurze Nachricht schicken, etwa dass deine Bestellung bereit ist. Sie steht je nach Wahl des Betriebs eine Stunde, vier Stunden oder bis zum Abend auf deiner Karte und verschwindet bei deinem nächsten Besuch. Du bekommst höchstens eine solche Nachricht pro Tag und Betrieb. Den Text bewahren wir höchstens 30 Tage auf. Für den Inhalt ist allein der Betrieb verantwortlich.

Du kannst die Mitteilungen jederzeit in den Wallet-Einstellungen abschalten oder die Karte aus dem Wallet entfernen. Einen Abmeldelink wie in einer E-Mail gibt es bei Wallet-Mitteilungen technisch nicht.

A4a. Freunde einladen

Bietet der Betrieb «Freunde einladen» an, findest du nach deinem ersten Besuch auf deiner Karte und nach jedem Stempel einen Link, den du teilen kannst. Er enthält einen Zufallscode, nicht deine Kartennummer; wer ihn öffnet, sieht deinen Vornamen und den Namen des Betriebs. Legt jemand darüber eine Karte an, bekommt er dafür keinen Stempel. Kommt er zum ersten Mal vorbei, bekommt er so viele Stempel, wie der Betrieb dafür festlegt (höchstens drei), und du bekommst einen Stempel dazu, in 30 Tagen höchstens ein Viertel der Stempel bis zur Belohnung (abgerundet).

Damit beides nur bei echten neuen Kunden geschieht, prüfen wir im Auftrag des Betriebs beim ersten Besuch, ob die eingeladene Person schon früher eine Karte bei diesem Betrieb hatte (Abgleich von Name und Geburtsdatum, auch bei leicht anderer Schreibweise), ob sie schon einmal über eine Einladung kam und ob beide Karten im selben Apple Wallet liegen (Abgleich der anonymen Geräte-Kennung, die dein iPhone für die Aktualisierung der Karte bei uns hinterlegt). Gespeichert wird dafür je Einladung, welche Karten beteiligt sind, ihr Stand mit Zeitpunkten, die Stempel des ersten Besuchs und je Person ein pseudonymer Schlüssel (eine Prüfsumme aus Betrieb, Name und Geburtsdatum), nicht die Namen selbst. Der Betrieb sieht in seinem Dashboard, wer wen eingeladen hat. Die einladende Person erfährt deinen Namen nicht von uns; sie sieht nur, dass ein Stempel dazugekommen ist.

Diese Angaben löschen wir spätestens 400 Tage nach Abschluss der Einladung, sofort, wenn der Betrieb eine der beiden Karten samt Daten löscht, und nach dem Vertragsende des Betriebs mit den übrigen Daten innert 30 Tagen.

A4b. Bewertung auf Google

Hat der Betrieb sein Google-Profil hinterlegt, steht nach einem Stempel ein Knopf «Auf Google bewerten». Erst wenn du ihn antippst, öffnet sich Google (die Bewertungsseite oder Google Maps); ab dann gilt die Datenschutzerklärung von Google. Passly gibt Google dabei keine Angaben über dich weiter. Eine Bewertung ist freiwillig und bringt keinen Stempel und keinen anderen Vorteil.

A5. Speicherung auf deinem Handy

Passly merkt sich auf deinem Handy, welche Karte dir gehört: die Nummer deiner Karte und einen Link, mit dem du sie im Wallet öffnen kannst. Beides liegt im lokalen Speicher deines Browsers und in Cookies von Passly. Die Cookies gelten bis zu 400 Tage und verlängern sich bei jedem Besuch. Nur dadurch erkennen wir dich beim nächsten Scan wieder und stempeln deine Karte direkt, statt eine zweite anzulegen. Die Einträge enthalten weder deinen Namen noch dein Geburtsdatum und dienen keinem Tracking. Du kannst sie in den Browser-Einstellungen jederzeit löschen; danach findest du deine Karte am NFC-Tag mit Name und Geburtsdatum wieder.

Merkt sich dein Browser nichts, etwa weil du privat surfst, kannst du deine Karte nach einem Stempel mit Face ID, Touch ID oder deinem Fingerabdruck merken. Dein Handy legt dafür in seinem Schlüsselbund (bei Apple der iCloud-Schlüsselbund, bei Android der Google-Passwortmanager) einen Schlüssel an, beschriftet mit deinem Vornamen und dem Namen des Betriebs; diesen Schlüsselbund betreiben Apple bzw. Google für dich, nicht in unserem Auftrag. Bei uns liegt nur der dazugehörige öffentliche Schlüssel, verknüpft mit deiner Karte, mit dem Zeitpunkt der Einrichtung und der letzten Nutzung. Dein Gesicht und dein Finger verlassen das Handy nie, wir sehen davon nichts. Der Schlüssel erspart dir am NFC-Tag nur das Eintippen von Name und Geburtsdatum und kann nicht mehr als diese. Wir löschen ihn, sobald deine Karte gelöscht wird oder 30 Tage nicht mehr in deinem Wallet liegt, spätestens mit dem Vertragsende des Betriebs. Den Schlüssel auf deinem Handy löschst du in dessen Einstellungen unter «Passwörter».

A6. Wie lange wir deine Daten aufbewahren

Solange deine Stempelkarte aktiv ist. Endet der Vertrag des Betriebs mit Passly, löschen wir die Daten innert 30 Tagen. Auf Verlangen löschen oder anonymisieren wir sie jederzeit vorher; die Karte wird dabei im Wallet als ungültig markiert. Angaben zu Einladungen (Ziffer A4a) bewahren wir höchstens 400 Tage nach Abschluss der Einladung auf. Aus unseren verschlüsselten Sicherungskopien verschwinden die Daten spätestens nach 90 Tagen.

A7. Deine Rechte

Nach Schweizer Datenschutzgesetz hast du das Recht:

Eine kurze Nachricht an team@getpassly.ch genügt; du kannst dich auch an den Betrieb wenden, bei dem du die Karte nutzt. Zudem steht dir der Weg an den Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten offen (EDÖB, www.edoeb.admin.ch).

Teil B

Für Geschäftskunden

1. Verantwortliche Stelle

Verantwortlich für die hier beschriebenen Datenbearbeitungen ist:
Passly, betrieben durch Loïc Magnin, Gartenstrasse 36, 8102 Oberengstringen, Schweiz
E-Mail: team@getpassly.ch

Besonderheit bei Stempelkarten-Daten: Nutzt ein Karteninhaber die Stempelkarte eines Betriebs (z. B. eines Cafés), ist dieser Betrieb die verantwortliche Stelle für die Karten-Daten. Passly bearbeitet diese Daten im Auftrag des Betriebs als Auftragsbearbeiter. Die Einzelheiten regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).

2. Welche Daten wir bearbeiten

Website-Besuch: Beim Aufruf unserer Website verarbeitet unser Hosting-Anbieter technisch notwendige Server-Logdaten, z. B. IP-Adresse, Browsertyp, Zugriffszeitpunkt und aufgerufene Seiten. Diese Daten dienen dem sicheren und stabilen Betrieb der Website und werden nicht mit anderen Daten verknüpft.

Reichweitenmessung: Unsere Website zählt Seitenaufrufe anonym mit Vercel Web Analytics, einem Dienst unseres Hosting-Anbieters Vercel Inc. Erfasst werden je Aufruf die aufgerufene Seite, der Zeitpunkt, die Seite, von der du kommst, der ungefähre Standort (Land, Region, Ort) sowie Gerätetyp, Betriebssystem und Browser. Der Dienst setzt keine Cookies und bildet keine Personenprofile: Um Besuche zu zählen, bildet Vercel aus der Anfrage eine Prüfsumme, die nach 24 Stunden verworfen wird, und die Messwerte sind nach Angabe von Vercel weder einer Person noch einer IP-Adresse zugeordnet. Wir sehen nur Summen, etwa wie oft eine Seite aufgerufen wurde, und nutzen sie, um die Website zu verbessern (berechtigtes Interesse, siehe Ziffer 6).

Kontaktformular: Name, E-Mail-Adresse und Nachricht; optional Betriebsname, Telefonnummer und Art des Betriebs. Diese Angaben nutzen wir ausschliesslich zur Beantwortung deiner Anfrage.

Geschäftskunden (Betriebe): Name der Ansprechperson und Betriebsname, E-Mail-Adresse, Adresse, Telefonnummer und Website des Betriebs (sie stehen auf den Stempelkarten), die Handynummer der Ansprechperson (nur für unseren Kontakt mit dir bei Einrichtung, Betreuung und Support; sie steht auf keiner Karte und ist für Karteninhaber nicht sichtbar, ausser du gibst dieselbe Nummer auch als Nummer des Betriebs an), Anmeldedaten (die Authentifizierung erfolgt über unseren Dienstleister Supabase), gewählter Tarif, Logo und Konfiguration der Treueprogramme (Namen, Belohnungen, Kartendesign, auf Wunsch ein geschätzter Durchschnittsbon für die Auswertungen), die Kennung des Google-Profils, wenn der Betrieb den Bewertungsknopf nutzt (Ziffer 4a), sowie Protokolldaten zu versendeten Push-Mitteilungen und sicherheitsrelevanten Aktionen. Das Logo erheben wir schon bei der Registrierung; bis das Konto eröffnet ist, liegt es in einem nicht öffentlichen Speicher, und kommt kein Konto zustande, löschen wir es. Nimmt der Betrieb seine Testphase mit der Registrierung an, bestätigt er sie im Dashboard oder schliesst er dort ein Abo ab, halten wir Zeitpunkt, Benutzerkonto samt E-Mail-Adresse, die angenommenen Angaben (z. B. Dauer und Ende der Testphase, Tarif, Preis, Beginn) und die geltende Fassung der AGB und des AVV fest; eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht.

Vorschläge bei der Registrierung: Damit du nicht alles eintippen musst, schlagen wir dir bei der Registrierung öffentlich bekannte Angaben zu deinem Betrieb vor. Dafür suchen wir den eingegebenen Namen in Kopien der öffentlichen Daten von OpenStreetMap und Overture Maps (Overture Maps Foundation, mit Daten u. a. von Meta und Microsoft) auf unserem Server, an diese Dienste geht dabei nichts (nur wenn die Kopien fehlen, suchen wir über den Suchdienst Photon von komoot, Deutschland), und die Adresse im amtlichen Gebäudeadressverzeichnis des Bundes (swisstopo), und wir lesen die öffentliche Website deines Betriebs (die angegebene oder die zur Domain deiner E-Mail-Adresse) nach Telefonnummer, Adresse, Öffnungszeiten, Instagram-Profil, Buchungslink und Logo; Öffnungszeiten und Instagram-Profil schlagen wir auch aus OpenStreetMap und Overture Maps vor. Um dein Google-Profil zu finden, auf dem man dich bewerten kann, senden wir Name und Adresse des Betriebs an Google. Ist ein Treffer eindeutig dein Betrieb (derselbe Name an derselben Adresse), verknüpfen wir ihn ohne Rückfrage, sonst wählst du ihn aus; gespeichert wird davon nur die Kennung des Profils (Place ID). Die Abfragen laufen über unseren Server: Die Dienste erhalten den Suchtext, nicht deine IP-Adresse. Suchergebnisse halten wir höchstens eine Stunde im Arbeitsspeicher; gespeichert wird nur, was du im Formular stehen lässt und absendest, und vom Google-Profil die Kennung. Fehlen in deinen Betriebsdaten später Öffnungszeiten oder Instagram-Profil, schlagen wir sie dort auf dieselbe Weise vor (aus deiner Website, OpenStreetMap und Overture Maps) und halten die Ergebnisse höchstens 12 Stunden im Arbeitsspeicher; gespeichert wird nur, was du übernimmst. Zum Google-Profil siehe Ziffer 4a.

Karteninhaber: Vorname und Nachname; zusätzlich das Geburtsdatum (zur eindeutigen Zuordnung, für den Zugang zu einer noch im Wallet liegenden Karte bei verlorenem Link und, sofern der Betrieb eine Geburtstags-Mitteilung eingerichtet hat, als deren Auslöser); Stempel- und Einlösedaten (Anzahl, Zeitpunkte und der NFC-Tag, an dem gestempelt wurde) sowie ein anonymer Geräte-Token für Wallet-Push-Benachrichtigungen. Für automatisch ausgelöste Mitteilungen (Ziffer 4) zusätzlich je Empfänger der versendete Text, der den Vornamen enthalten kann (wir leeren ihn nach 30 Tagen), und ein pseudonymer Schlüssel (eine Prüfsumme aus Betrieb, Name und Geburtsdatum, ohne die Angaben selbst), damit die Grenzen pro Person greifen. Dasselbe gilt für Direktnachrichten des Betriebs an einzelne Karteninhaber (Ziffer 4): der versendete Text, nach 30 Tagen geleert, und derselbe Schlüssel. Bietet der Betrieb «Freunde einladen» an (Ziffer 4a), zusätzlich je Einladung die beteiligten Karten, ihr Stand mit Zeitpunkten und derselbe Schlüssel für beide Personen. Merkt ein Karteninhaber seine Karte mit Face ID, Touch ID oder Fingerabdruck, der öffentliche Schlüssel seines Geräts (Teil A, Ziffer A5). Wir erheben von Karteninhabern keine E-Mail-Adresse, keine Telefonnummer, keine Adresse und keine Zahlungsdaten. Diese Daten werden im Auftrag des jeweiligen Betriebs bearbeitet (siehe Ziffer 1 dieses Teils).

Der jeweilige Betrieb ist verantwortlich für die Rechtmässigkeit der Erhebung und Nutzung der Daten seiner Karteninhaber sowie für deren Information über das jeweilige Treueprogramm. Passly bearbeitet diese Daten ausschliesslich als Auftragsbearbeiter im Auftrag des Betriebs.

Zahlungsdaten: Über unsere Plattform findet keine Online-Zahlungsabwicklung statt. Für kostenpflichtige Tarife erhalten wir die für die Rechnungsstellung nötigen Angaben (Betriebs- und Kontaktdaten) direkt vom Betrieb.

3. Cookies & lokale Speicherung

Unsere Marketing-Website (getpassly.ch) setzt keine Cookies ein. Sie zählt Seitenaufrufe anonym mit Vercel Web Analytics, ohne Cookies und ohne Personenprofile (siehe Ziffer 2); Tracking- oder Werbedienste kommen nicht zum Einsatz. Ein Cookie-Banner ist deshalb nicht erforderlich.

In der Passly-App (app.getpassly.ch) verwenden wir ausschliesslich technisch notwendige Speicherung: eine Sitzungs-Information für den Dashboard-Login des Betriebs im lokalen Speicher (Local Storage) sowie auf dem Gerät des Karteninhabers die Kartennummer und den Link zur Karte im Wallet, im lokalen Speicher und in Cookies von Passly (app.getpassly.ch und api.getpassly.ch). Diese Cookies gelten bis zu 400 Tage und verlängern sich bei jedem Besuch. Sie erkennen die Karte beim nächsten Scan wieder und verhindern, dass eine zweite Karte entsteht. Sie enthalten weder Namen noch Geburtsdatum; wie Karteninhaber sie löschen, steht in Teil A, Ziffer A5. Weil diese Speicherung technisch notwendig ist, braucht es auch in der App kein Cookie-Banner. Auch dort gibt es kein Tracking und keine Werbung.

4. Push-Benachrichtigungen

Fügen Karteninhaber ihre Stempelkarte zu Apple Wallet hinzu, registriert das Gerät einen Push-Token bei uns. Darüber erhält die Karte automatische Aktualisierungen (z. B. neuer Stempel, eingelöste Belohnung) sowie die Angebots-Mitteilungen des Betriebs. Wird die Karte entfernt, löschen wir den Push-Token.

Bei Google Wallet funktioniert das anders: Dort wird kein Geräte-Token bei uns hinterlegt. Die Karte liegt bei Google, und wir aktualisieren sie dort direkt. Google teilt uns mit, wenn eine Karte hinzugefügt oder entfernt wird, damit wir wissen, ob sie noch in Gebrauch ist.

Der Betrieb kann solche Mitteilungen auch automatisch auslösen lassen. Dafür werten wir in seinem Auftrag einmal täglich den Besuchsverlauf seiner Karteninhaber aus (Tag und Uhrzeit der Stempel und Einlösungen bei diesem Betrieb) und das Geburtsdatum. Die Anlässe: Ausbleiben gemessen am eigenen Besuchsrhythmus der Person (erst ab drei Besuchen), kein zweiter Besuch nach dem ersten, eine offene Belohnung bei längerer Abwesenheit, wenige Stempel bis zur Belohnung und der Geburtstag. Den Versandzeitpunkt bestimmen wir aus den bisherigen Besuchszeiten der Person, ersatzweise aus den Besuchszeiten des Betriebs; Wochentage, an denen der Betrieb erkennbar geschlossen hat, lassen wir aus. Der Text kann den Vornamen enthalten.

Diese Auswertung des Besuchsverhaltens ist ein Profiling im Sinne des DSG. Sie bleibt auf den einzelnen Betrieb beschränkt, verknüpft keine Daten verschiedener Betriebe, und die berechneten Werte werden nicht gespeichert, sondern bei jeder Verwendung neu ermittelt. Sie dient zwei Dingen: zu entscheiden, ob und wann eine Mitteilung des Betriebs zugestellt wird, und, nur als Summen und Anteile, den Auswertungen des Betriebs (Ziffer 5). Eine automatisierte Einzelentscheidung, die für Karteninhaber mit einer Rechtsfolge oder einer erheblichen Beeinträchtigung verbunden wäre, findet nicht statt.

Damit daraus keine Nachrichtenflut wird, gelten feste Grenzen, die der Betrieb nicht ändern kann: höchstens eine automatische Mitteilung pro Tag und zwei pro Monat und Person bei einem Betrieb, mindestens sieben Tage dazwischen, ein Mindestabstand je Anlass, eine Nachtruhe und keine Mitteilungen während der vom Betrieb erfassten Betriebsferien.

Der Betrieb kann einem einzelnen Karteninhaber auch eine Direktnachricht schicken, etwa dass eine Bestellung bereit ist. Sie steht wahlweise eine Stunde, vier Stunden oder bis 23:59 Uhr auf der Karte und entfällt beim nächsten Besuch. Auch hier gilt eine feste Grenze: höchstens eine Direktnachricht pro Tag und Person bei einem Betrieb. In den zwei Tagen danach erhält diese Person keine automatische Mitteilung des Betriebs.

Für Inhalt, Rechtmässigkeit und Zulässigkeit der Angebots-Mitteilungen und Direktnachrichten ist ausschliesslich der jeweilige Betrieb verantwortlich, auch bei den automatisch ausgelösten. Wie Karteninhaber die Mitteilungen abstellen, steht in Teil A, Ziffer A4.

4a. Freunde einladen und Bewertungsknopf

Freunde einladen: Schaltet der Betrieb die Funktion ein, können seine Karteninhaber einen Link teilen. Wer darüber eine Karte anlegt und zum ersten Mal vorbeikommt, bekommt so viele Stempel, wie der Betrieb dafür wählt (einer bis drei), und bringt der einladenden Person einen Stempel. Im Auftrag des Betriebs prüfen wir dafür beim ersten Besuch, ob die eingeladene Person schon früher eine Karte bei diesem Betrieb hatte (Abgleich von Name und Geburtsdatum), schon einmal über eine Einladung kam oder ihre Karte im selben Apple Wallet liegt wie die der einladenden Person (Abgleich der Geräte-Kennung). Die übrigen Regeln (je Person und Programm in 30 Tagen höchstens ein Viertel der Stempel bis zur Belohnung, keine Stempel für sich selbst) sind fest und kann der Betrieb nicht ändern. Die Angaben löschen wir spätestens 400 Tage nach Abschluss der Einladung. Was Karteninhaber dazu wissen müssen, steht in Teil A, Ziffer A4a.

Bewertungsknopf: Für den Knopf «Auf Google bewerten» auf der Bestätigung nach dem Stempel braucht Passly die Kennung des Google-Profils des Betriebs (Place ID). Wir suchen sie mit Name und Adresse des Betriebs über die Places API von Google, solange keine hinterlegt ist: bei der Registrierung (Ziffer 2), beim Öffnen der Betriebsdaten und einmal von selbst in einem täglichen Lauf. Passt ein Treffer eindeutig (Adresse und Name), verknüpfen wir ihn; sonst fragt das Dashboard nach. Gespeichert wird nur die Kennung, nicht der Name und die Adresse, die Google zurückgibt. Ändert der Betrieb seine Adresse, entfernen wir die Verknüpfung und suchen neu. Er kann sie in den Betriebsdaten jederzeit prüfen, ändern oder entfernen. Daten von Karteninhabern gehen dabei nicht an Google; erst wer den Knopf antippt, öffnet Google selbst.

5. Zwecke der Bearbeitung

Wir bearbeiten Personendaten, um:

Betrieben stellen wir im Dashboard Statistiken zur Verfügung (z. B. Anzahl Stempel pro Zeitraum). Im Max-Tarif kommt eine erweiterte Auswertung zur Kundenbindung dazu: etwa wie viele neue Karteninhaber ein zweites Mal kommen, wie viele in den Monaten danach wiederkommen, wie viele Besuche ein Karteninhaber im Schnitt macht und wie viele, gemessen an ihrem eigenen Besuchsrhythmus, länger wegbleiben als sonst. Dafür werten wir im Auftrag des Betriebs den Besuchsverlauf je Karteninhaber aus; das ist dasselbe Profiling wie in Ziffer 4 und bleibt wie dort auf den einzelnen Betrieb beschränkt.

Angezeigt werden nur Summen und Anteile, erst ab einer Mindestzahl von Personen und ohne Namen; wie einzelne Personen eingeordnet wurden, speichern wir nicht. Einen Betrag in Franken zeigt die Auswertung nur, wenn der Betrieb selbst einen geschätzten Durchschnittsbon je Programm einträgt: Kaufbeträge einzelner Karteninhaber erfassen wir nicht. Alle Auswertungen beziehen sich auf das eigene Treueprogramm des Betriebs; ein Profiling über verschiedene Betriebe hinweg findet nicht statt.

6. Rechtsgrundlagen

Soweit eine Rechtsgrundlage erforderlich ist, stützen wir uns auf:

7. Weitergabe von Daten

Wir verkaufen keine Personendaten und geben keine Daten zu Werbezwecken an Dritte weiter. Eine Weitergabe erfolgt nur:

Anonymisierte, aggregierte Daten ohne Personenbezug können wir für Statistiken und zur Verbesserung der Dienste verwenden.

8. Auftragsbearbeiter

Zur Erbringung der Dienste setzen wir folgende Dienstleister ein:

9. Bekanntgabe ins Ausland

Die Kerndaten der Dienste (Datenbank, Backend) werden in der EU gespeichert; die Schweiz anerkennt die EU- und EWR-Staaten als Länder mit angemessenem Datenschutzniveau. Für Push-Benachrichtigungen, Hosting samt Reichweitenmessung der Website und E-Mail-Versand können Daten in die USA übermittelt werden, ebenso die verschlüsselte Datensicherung und Name und Adresse eines Betriebs für die Suche nach seinem Google-Profil (Ziffer 2 und 4a). Solche Übermittlungen stützen wir auf das Data Privacy Framework Schweiz/USA (für zertifizierte Anbieter) oder auf die vom EDÖB anerkannten Standardvertragsklauseln.

10. Speicherdauer

Wir speichern Personendaten nur so lange, wie es für den jeweiligen Zweck nötig ist:

11. Datensicherheit

Wir treffen angemessene technische und organisatorische Massnahmen zum Schutz der bearbeiteten Daten, unter anderem: verschlüsselte Übertragung sämtlicher Verbindungen (TLS/HTTPS), Zugriffsbeschränkung über Authentifizierung, Rollen und Row Level Security auf Datenbankebene, Absicherung der Schnittstellen (u. a. Rate Limiting), Protokollierung sicherheitsrelevanter Aktionen sowie tägliche, verschlüsselte Backups. NFC-Registrierungen werden kryptografisch gegen Kopieren und Wiederverwendung geschützt. Eine absolute Sicherheit der Übertragung über das Internet kann dennoch nicht garantiert werden.

12. Rechte der betroffenen Personen

Für die Daten, die wir selbst verantworten (Ziffer 2, ohne die Karten-Daten), hast du als Geschäftskunde das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Datenherausgabe sowie das Recht, einer Bearbeitung zu widersprechen. Eine erteilte Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Eine Nachricht an team@getpassly.ch genügt.

Für die Karten-Daten ist dagegen der jeweilige Betrieb die verantwortliche Stelle. Anfragen seiner Karteninhaber beantwortet er selbst; erreichen sie uns, leiten wir sie an ihn weiter und unterstützen ihn bei der Umsetzung. Welche Rechte den Karteninhabern zustehen, steht in Teil A, Ziffer A7.

In beiden Fällen steht der Weg an den Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten offen (EDÖB, www.edoeb.admin.ch). Wir treffen keine automatisierten Einzelentscheidungen mit rechtlichen oder erheblichen Auswirkungen und erstellen keine Profile über mehrere Betriebe hinweg. Die Auswertung des Besuchsrhythmus für automatische Mitteilungen eines Betriebs ist in Ziffer 4 beschrieben, ihre Verwendung für seine Auswertungen in Ziffer 5.

13. Externe Links

Unsere Website kann Links zu externen Websites enthalten. Für deren Inhalte und Datenschutzpraktiken sind wir nicht verantwortlich.

14. Änderungen dieser Erklärung

Wir können diese Datenschutzerklärung anpassen, etwa wenn sich die Dienste oder die Rechtslage ändern. Es gilt die jeweils auf dieser Seite veröffentlichte Fassung; das Datum oben zeigt den aktuellen Stand. Über wesentliche Änderungen informieren wir Geschäftskunden per E-Mail.

15. Kontakt

Bei Fragen zum Datenschutz erreichst du uns unter team@getpassly.ch oder per Post an die im Impressum genannte Adresse.